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Meine Kommentare im Hier, Jetzt und Heute, auch über gestern und morgen.



Viereckige Augen

5. August 2008, 22:39 | Alltag | von theddy | Drucken Drucken

Das wird jetzt ganz kurz – ich bin heute viel zu lange vor dem PC gesessen – ich glaube, ich habe unteredessen wirklich viereckige Augen bekommen. Bei dem schönen Wetter vor dem PC zu sitzen sollte eigentlich verboten sein. Aber verschiedene Dinge mussten jetzt einfach fertig werden – es sind alles kleine Aufträge, aber wie immer – viele kleine Dinge machen zusammen auch ein grosses Paket. Darum schliesse ich jetzt sofort und stelle den PC ab – gute Nacht.

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Soll ich oder soll ich nicht

4. August 2008, 17:42 | Gesellschaft | von theddy | Drucken Drucken

Bald beginnen die Olympischen Spiele in China und ich bin immer wieder hin und hergerissen, ob ich mich dafür eigentlich interessieren soll oder nicht – es sind für mich einfach viel zu viel widersprüchliche Dinge damit verbunden.

Als erstes das Doping-Problem: Wie fair werden diese Spiele in Bezug auf Doping sein? Wie viele Sportler und Sportlerinnen haben im Trainingsaufbau unerlaubte Dinge genommen und mit der Hoffnung, nicht erwischt zu werden? Wie breit wurde das bereits das “genetische Doping” eingesetzt, das offenbar kaum mehr nachgewiesen werden kann? Wenn die “Ehrlichkeit” wie im Radsport gehandhabt wird, dann sind die Resultate mehr als fragwürdig.

Die zweite Problematik bezieht sich auf das Land China selber. Da schwanke ich zwischen zwei Extremen: Das erste: China ist eben China und kann mit nichts anderem verglichen werden. In letzter Zeit konnte man viele Berichte über dieses “andere” China lesen und damit ein wenig besser begreifen. So sind dann halt auch die (Internet-)Zensur, die Kontrollen der Ausländer und die anderen politischen Probleme einfach mal auszublenden und die Spiele zu nehmen, wie sie sind. Das andere Extrem: Die Proteste müssen weiter gehen und Sportler, die da nicht zurückstehen wollen, sind zu unterstützen.

Wahrscheinlich wird es für mich so enden, wie bei der Euro 08. Ganz selten habe ich da TV geschaut – die Umstände rund um das Ereignis waren für mich einach zu störend.

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Wanderung

3. August 2008, 21:38 | Alltag, Ferien | von theddy | Drucken Drucken

Heute haben wir es geschafft, uns auf eine kürzere von 3 Stunden Wanderung aufzumachen. Es war ziemlich heiss, zum Glück konnten wir auf ca. 1350 m.ü.M. starten und das Ziel lag dann auf 1750 m.ü.M. Dort war die Temperatur gut auszuhalten und es ging auch ein schwacher Wind. Phänomenal war die sehr gute Fernsicht – alles war sehr klar zu sehen und auch in der Ferne konnte man noch Details erkennen. Nach der kurzen Rast mit viel Getränken ging es dann auf einem anderen Weg wieder bergab – da war es dann ziemlich steil, aber problemlos zu gehen. Auf dem Rückweg durch den kühlen Wald kam bei allen der Wunsch nach einem guten Zvieri auf und alle hofften, dass es zu Hause im Kühlfach noch Eis geben würde. Es war dann tatsächlich noch genügend da für alle. Nun geht ein schöner Sonntag zu Ende.

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Herr Brunner, bitte nachsitzen

2. August 2008, 23:51 | Alltag | von theddy | Drucken Drucken

SVP-Präsident will Bundesrat Schmid weiter unter Druck setzen und ihn im Dezember nicht zum Vizepräsidenten wählen lassen:

«Die SVP wird Schmid im Dezember nicht wählen», sagt Brunner gegenüber der SonntagsZeitung: «Wer sein eigenes Departement nicht im Griff hat, kann auch das Land nicht führen.»

Lieber Herr Brunner, sie scheinen da etwas nicht begriffen zu haben. Weder ein Vizepräsident noch ein Bundespräsident “führt das Land”.

Hier zum Mitlesen:

Der Bundespräsident der Schweiz ist eines von insgesamt sieben Mitgliedern des Bundesrates. Er ist den anderen Bundesräten nicht im eigentlichen Sinne übergeordnet, sondern er gilt als “Primus inter Pares”, also als Erster unter Gleichgestellten. Seine Aufgabe besteht darin, die Bundesratssitzungen zu leiten. Zudem übernimmt er besondere Repräsentationspflichten.

Wie peinich darf es in und um die SVP eigentlich noch werden?

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Langes Wochenende

2. August 2008, 09:05 | Alltag | von theddy | Drucken Drucken

In diesem Jahr fiel der 1. August ja sehr ideal – der gestrige Freitag war Feiertag, es war wie am Sonntag – die meisten Läden geschlossen, keine Post und keine Zeitung. Und heute hat das Wochenende mit dem Samstag begonnen – das macht also insgesamt 3 freie Tage. An vielen Orten fand die Bundesfeier sogar am 31. Juli statt. Das wurde meistens zum Zeitpunkt eingeführt, als der 1. August zu einem allgemeinen Feiertag wurde. Zur Begründung der Vorverschiebung der Feier auf den 31. Juli wurde dann oft angegeben, dass der 1. August, weil jetzt Feiertag sei, zum Ausschlafen benützt werden könne. Jetzt gibt es also Feiern am 31. Juli und am 1. August – zwei Abende mit Knallerei. Nun ist es aber vorbei und das Wochenende liegt vor uns – wir können also noch zweimal ausschlafen ;-)

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Visionen

1. August 2008, 15:41 | Gesellschaft | von theddy | Drucken Drucken

Nicht mehr in allen Gemeinden wird am 1. August an der Bundesfeier eine Rede gehalten. An manchen Orten wird darauf verzichtet. Vielleicht hat man in den letzten Jahren niemanden mehr gefunden, der bereit war, “zum Volk” zu sprechen oder nach vielen Enttäuschungen über die Ansprachen liess man diesen Programmpunkt einfach mal weg. Enttäuschungen darum, weil die Themen nicht sehr ansprechend waren oder es halt war, wie immer.

Mir scheint aber doch, dass gerade am 1. August das Thema “Visionen” wichtig ist und wäre. Schon allein der Rütlischwur – ob real oder Legende – zeigt doch genau, dass hier eine Vision dokumentiert wurde. Unsere Demokratie braucht immer wieder Visionen, um die Schritte in die Zukunft zu gestalten. Rückwärtsgewandt ist dies nicht mögich, Sehnsucht nach der “guten alten Zeit” (die kaum immer wirklich so “gut” war) kann keine Zukunft sein. Gestaltung der Gegenwart ist immer die Auseinandersetzung mit Gestern und Morgen – aber diese Auseinandersetzung muss immer fair und in Achtung der vierschiedensten Ansichten und Einsichten sein. Achtung heisst nicht, die anderen Ansichten einfach übernehmen zu müssen, aber es heisst, ander Ansichten verstehen und letztlich auch tolerieren zu lernen. Natürlich taucht hier wieder das unlösbare Problem auf, das die Toleranz gegenüber untoleranten Ansichten macht. Aber wer meint, die Wahrheit gepachtet zu haben, kann an einem Dialog nicht teilnehmen und ist für demokratische Prozesse nicht geeignet. Leider ist die politische Landschaft der Schweiz in letzter Zeit sehr polarisiert worden. Aber das digitale Zeitalter, wo es nur noch zwei Möglichkeiten gibt, darf sich nicht definitiv in die politische Landschaft einnisten, sonst ist auch hier der Dialog – und nicht zuletzt auch die Zukunft gefährdet. Hoffen wir also auf Einsichten, die politische Kultur nicht weiter zu reduzieren und Visionen Platz zu lassen.

So, das wäre meine 1. August-Ansprache gewesen – nirgends gehalten, nur hier aufgeschrieben ;-)

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Verstehen - tolerieren - akzeptieren

31. Juli 2008, 17:09 | Gesellschaft | von theddy | Drucken Drucken

Nicht zu letzt in Blogs treffe ich immer mal wieder auf die Problematik, wenn ich mich mit meinen Kommentaren in eine Diskussion einklinke: Zu oft wird meiner Meinung nach der wichtige Unterschied zwischen verstehen, tolerieren und akzeptieren nicht gemacht. Wenn ich verstehen möchte, warum zum Beispiel ein Mensch zu dieser oder jener Tat gegriffen hat oder diese oder jene Haltung vertritt, dann ist mein Bemühen, dies eben verstehen zu wollen noch längst kein tolerieren dieser Tat oder dieser Haltung. Aber zu oft wird in Diskussionen sehr schnell diffamiert, dass das Verstehen-Wollen gleichzeitig das Tolerieren sei. Nein, ist es eben nicht. Und noch einmal gibt es einen grossen Unterschied zwischen tolerieren und akzeptieren. Ich kann die Meinung eines anderen tolerieren – das heisst aber noch längst nicht, dass es auch meine Meinung ist oder zu meiner Meinung werden muss. Es ist oft schade, dass Diskussionen im Schwarz-Weiss-Muster geführt werden. Klar – es ist verstehbar – dieses Muster ist viel bequemer, man muss dabei auch nicht seine eigene Haltung oder seine eigene Ansicht überprüfen, man kann einfach drauflos schreiben und den oder die andere verurteilen und in eine Schublade stecken – meistens eben gerade “die andere”. Weil solche “Diskussionen” letztlich völlig fruchtlos sind, macht es am Ende keinen Sinn, sich da noch einzubringen. Leider ist das nicht nur in der Blogsphäre ein oft gesehenes Muster – es ist in der Politik fast zum Alltag geworden. Vielleicht ist dies auch mit ein ein Grund, das viele das Interesse an Politik längst verloren haben.

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Herbstblatt

30. Juli 2008, 22:52 | Alltag | von theddy | Drucken Drucken

Herbstblatt

Dass die Zeit so schnell vergeht – davon habe ich hier auch schon geschrieben. Dass sich die Natur selber aber beschleunigt und mitten im Hochsommer mit hohen Temperaturen in einen Zeitstress bringt, ist mir wirklich neu. Wie ich darauf kommen? Heute habe ich im Garten das erste Herbstblatt entdeckt – wunderschön gelb verfärbt, so wie wie wir das von September und Oktober gewohnt sind. Auf dem grünen Rasen sah das Blatt wirklich sehr speziell aus, darum musste ich schnell meine Kamera holen und das verewigen. Mir scheint es jetzt wirklich noch zu früh zu sein, an den Herbst zu denken – für morgen kündigt die Prognose jedenfalls einen heissen Tag an.

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