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Meine Kommentare im Hier, Jetzt und Heute, auch über gestern und morgen.



Skis bereit?

Donnerstag, 22. November 2007, 21:11 | Alltag | von Theddy | Drucken Drucken

Die kurze Phase mit kalten Wetter und schon ziemlich viel Schnee in den Bergen scheint im Moment wieder vorbei zu sein. Einige Zentimeter der weissen Pracht ist auch schon weggeschmolzen. Trotzdem habe ich mal die Skis bereit gemacht, damit sie nächstens zum Sporthändler transportiert werden. Sie sollen für die kommende Skisaison bereit gemacht werden und die Bindungen sollen ja richtig eingestellt sein. Im letzten Jahr hatte ich mir neue Skis gekauft und war ganz zufrieden damit. Es war schon eine Umstellung, wieder so kurze Bretter zu haben – ich wollte zuerst meine alten Slalomskis, die über 2 Meter lang waren, weiterhin behalten. Doch ich habe mich dann doch überreden lassen, einmal mit Carver-Skis zu versuchen – und ich war sofort davon überzeugt.

Jetzt läuft im Moment noch die Diskussion, ob wir alle in diesem Jahr nun wirklich noch einen Helm kaufen sollen. Auch auf der Skipiste gibts immer wieder mal Zusammenstösse, weil unvorsichtig gefahren wird oder auch immer mehr Leute auf den Pisten unterwegs sind. So würde wohl auch hier – wie beim Velofahren – gelten, dass sich kluge Köpfe schützen würden. Wir sind uns noch nicht ganz einig geworden, vielleicht muss ich noch ein paar Argumente mehr sammeln. Beim Velofahren sind wir auch nicht immer konsequent und tragen auch nicht immer einen Helm. Und einen zu kaufen, der aber dann gleichwohl zu Hause liegen bleibt, bringt ja auch nicht viel.

Widerrede

Mittwoch, 21. November 2007, 23:08 | Alltag | von Theddy | Drucken Drucken

Auf einem Kalenderblatt für heute habe ich den folgenden Spruch von Laotse gefunden:

Willst du wertvolle Dinge sehen,
so brauchst du nur dorthin zu blicken,
wohin die grosse Menge nicht sieht.

Eine schöne Widerrede in unsere Zeit gesagt, wo einem die Medien oft glauben machen, es gäbe nur noch Skandale – in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft und als wäre alles, auch die Zukunft, nur noch düster und hoffnungslos.

Schlummertrunk

Dienstag, 20. November 2007, 23:24 | Alltag | von Theddy | Drucken Drucken

Der Tag geht zu Ende und bald wird es Zeit, ins Bett zu gehen. Vorher trinke ich aber noch meinen Schlummertrunk. Es ist aber nicht das, was man vielleicht denken könnte: Kein Bierchen, auch kein Glas Wein – nein, es ist vielmehr ein Glas Wasser mit einer Brausetablette mit 180mg Magnesium. Immer wieder kommt es vor, dass ich mitten in der Nacht durch einen Krampf im linken Fuss geweckt werde. Oft ist es sehr schmerzhaft und ich muss dann jeweils aufstehen und ein paar Schritte tun. Dann ist der Spuk meistens sehr schnell wieder vorbei. Ich habe das Phänomen einmal meinem Hausarzt berichtet und er tippte auf Magnesiummangel. Er hat mir dann geraten, am Abend vor dem Schlafengehen dieses offenbar fehlende Magnesium zu mir zu nehmen. Und am Abend sei das besser als am Morgen – während dem Schlaf würden die Mineralien besser aufgenommen als während dem Tagesverlauf. Aber es nützt natürlich nichts, hin und wieder diese Glas zu trinken, man muss es regelmässig tun, damit dieser Mangel beseitigt werden kann. Die Ursachen für diesen Mangel wird unter anderem „erhöhter Bedarf infolge von Belastungen, Stress, Sport und Schwangerschaft“ angegeben. Nun, das Letztere ist ganz bestimmt nicht der Fall 😉 Aber „Belastungen, Stress und Sport“ ist nicht sehr falsch – also muss dagegen etwas unternommen werden – ausser die nächtlichen Krampfanfälle wären mir egal – aber das sind sie mir nicht, ich möchte dadurch nicht immer wieder geweckt werden.

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Pflichten eines Blogbetreibers

Montag, 19. November 2007, 08:00 | Blogs | von Theddy | Drucken Drucken

Wenn ich richtig sehe, wird in der Bloggerszene hin und wieder auch die Frage diskutiert, ob Blogbetreiber nur registrierte Benutzer Kommentare schreiben lassen sollen. Wenn ich durch Blogs surfe, habe ich den Eindruck, dass die Mehrheit keine Registrierung verlangt, aber eine grosse Anzahl hat dies Funktion doch aktiviert. Die Frage ist schon zu stellen, ob diese Pflicht der Registrierung nicht ein Widerspruch zu einer „offenen Diskussionskultur“ darstellt. Ich stellte mich bisher auch auf den Standpunkt, diese Funktion nicht zu benützen.

Jetzt habe ich aber hier einen Artikel angetroffen, der mich stutzig gemacht hat. Er stammt zwar aus Deutschland, vielleicht gelten bei uns andere gesetzlichen Vorschriften. Zur Kommentar-Funktion wird hier gesagt:

Wenn der Schreiber die Kommentar-Funktion aktiviert hat, so ist er auch für die Inhalte verantwortlich. Äußern sich andere Nutzer beleidigend oder unwahr, so trägt der Betreiber bei Verletzung eventueller Persönlichkeitsrechte die Schuld. Aus diesem Grund ist es ratsam alle Bemerkungen der Besucher zu kontrollieren und gegebenenfalls sofort zu löschen beziehungsweise zu bearbeiten.

Ich als Blogbetreiber soll also verantwortlich sein für einen Mist, den jemand im Kommentar-Bereich einfügt? Wenn das wirklich genau so stimmt, dann kann ich tatsächlich ein Grund sehen, nur registrierte Benutzer Kommentare schreiben zu lassen. Wobei auch klar sein muss, dass diese Registrierung ja auch nur sehr oberflächlich ist – ausser Namen und Email-Adresse wird nichts gespeichert. Die besten Kontrolle ist dann wohl schon, alle Kommentare zu lesen. Und sollten darin „Verletzung eventueller Persönlichkeitsrechte“ vorkommen, muss man sie dann halt von Hand löschen.

Wieder mal eine Auktion

Sonntag, 18. November 2007, 22:08 | Alltag | von Theddy | Drucken Drucken

Heute habe ich es mal wieder gewagt, an einer Auktion bei ricardo teilzunehmen. Das Produkt passte mir und der Startpreis war ebenfalls sehr attraktiv. Ich habe dieses Mal ganz konsequent meine Spielregeln eingehalten – ich habe mir schon zu Beginn weg einen maximalen Betrag vorgenommen und den habe ich direkt beim ersten Bieten eingegeben. Das System bietet ja dann selber mit und erhöht, wenn es nötig ist, um die Erhöhungsschritte bis zum festgesetzten Höchstbetrag. Dann kann man sich also zurücklehnen oder die Auktion überhaupt sich selber überlassen. Erst wenn es eng würde am Schluss und ich das Produkt unbedingt haben haben wollte, müsste ich die obere Grenze dann ja nochmals verändern – aber das wäre dann gegen meine Regel. Und es hat bestens funktioniert – das Produkt ist mir – ich muss das Geld jetzt noch überweisen – mit E-Banking ist das ja auch sehr schnell gemacht. Ich hoffe, dass es auch dieses Mal klappt – erst einmal lief nicht ganz alles rund – ich konnte zum Glück das Produkt wieder zurückgeben.

SMS im Festnetz

Sonntag, 18. November 2007, 19:57 | Alltag | von Theddy | Drucken Drucken

Auf dem Festnetz-Telefon habe ich heute eine neue Nummer programmiert – es ist lästig, wenn man immer wieder nach einer Nummer suchen muss – darum ist das Abspeichern von Nummern ja wohl auch erfunden worden 😉 Beim Eintippen des Namens und der Nummer ins Telefon habe ich wieder entdeckt, dass dieses ja nicht nur CLIP-fähig, also die Rufnummer des Anrufenden anzeigt, sondern auch SMS-fähig ist – ich hatte diese Funktion eigentlich schon längst vergessen. Darum kam mir die Frage – benutzt wohl jemand heute die SMS-Funktion im Festnetz? In welcher Situation wäre das sinnvoll? Ausser ein paar Test-SMS, als ich das Telefon neue kaufte, habe ich das überhaupt noch nie gesendet oder empfangen. Wenn schon SMS, dann vom und auf’s Handy – wenn man dieses mit sich trägt, hört man ja sofort, ob da eine Meldung eingetroffen ist. Aber beim Festnetz? Da muss ich schon extra ins Büro gehen und sehen, ob der Meldungsknopf rot blinkt – und das habe ich schon lange nie mehr gesehen? Ich habe dann noch auf der Swisscom Seite über die SMS im Festnetz nachgeschaut – weil der Preis hatte ich auch längst vergessen – das kostet also 15 Rp. pro SMS und pro Meldung können auch maximal 160 Zeichen übertragen werden. Nun, vielleicht braucht das jemand viel öfters als ich – ich kann mir ja nicht immer alles vorstellen, was an den angebotenen Funktionen so alles gebraucht oder nicht gebraucht wird.

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Joggen als Therapie

Samstag, 17. November 2007, 23:51 | Alltag | von Theddy | Drucken Drucken

Heute habe ich in einem Zeitungsartikel von einer neuen Therapiemethode gelesen: Der Psychiater und sein Patient drehen eine Jogger Runde. Die Idee stammt vom Psychiater Keith Johnsgard und er sagt dazu, dass die Leute aufrecht besser denken würden als wenn sie liegen. Nach ihm macht es die körperliche Betätigung möglich, dass die Patienten besseren Zugang zu ihren Emotionen und Gefühle hätten, die mentale Beweglichkeit also grösser wäre.

Ich bin kein Psychiater – aber ich kann durchaus bestätigen, dass das Joggen auch mental sehr anregend wirkt. Man kann sich da an der frischen Luft Gedanken machen und Ideen wälzen. Ich habe schon sehr oft auf einer Runde plötzlich gute Ideen gehabt oder ganze Vorträge vorbereitet und Konzepte entwickelt. Vor der Douche muss ich das dann aber jeweils noch kurz aufschreiben, sonst ist es schnell wieder weg. Joggen ist also nicht nur für den Körper eine Wohltat, sondern auch für den Geist – es schadet dem „Oberstübchen“ überhaupt nicht, hin und wieder durchlüftet zu werden. Vor längerer Zeit habe ich auch schon mal gelesen, dass Joggen sogar eine sehr gute Therapie gegen Depressionen sei. Auch das kann ich mehr sehr gut vorstellen. Ich werde also nach Möglichkeit mit dem Training nicht nachlassen…

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Der Schweiz gefriert das Blut

Samstag, 17. November 2007, 12:17 | Alltag | von Theddy | Drucken Drucken

20Minuten bringt wieder mal eine tolle sprachliche Meisterleistung fertig. Im Artikel „Der Schweiz gefriert das Blut“ will man ganz offensichtlich über die momentane Kältewelle bei uns berichten. Doch die Redewendung, „Jemandem gefriert das Blut“ meint überhaupt nicht, dass er oder sie kalt hätte oder frieren würde, weil die Temperatur sehr tief gefallen ist, sondern bedeutet „Starr sein vor Schrecken“ oder „Gelähmt sei vor Entsetzen“. Es geht also darum, etwas erlebt oder gesehen zu haben, dass einem einen grossen Schrecken einjagt und man deswegen erstarrt. Zum Beispiel: Als er den dunklen Keller betrat, war ihm, als gefröre ihm das Blut in den Adern.

Klar lässt uns die Kälte manchmal auch erstarren oder die Natur erstarrt unter der grossen Kälte (das Wasser fliesst nicht mehr, sondern gefriert), aber das ist dann wohl etwas ganz anderes. Ja nun, mir ist schön öfters aufgefallen, wie wenig sorgfältig 20Minuten mit der deutschen Sprache umgeht. Ich könnte in der Anwendung der obigen Redewendung genau so gut sagen: Mir gefriert das Blut (in den Adern), wenn die solche sprachlichen Missgriffe sehe.