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Router als Bremse?

Unser Breitbandanschluss bei Cablecom (hispeed 10000) zeigte in letzter Zeit immer wieder Geschwindigkeitseinbrüche, vor allem über Mittag und auch gegen Abend. Auch bei der Namensauflösung beim Zugriff auf verschiedene Domains gleichzeitig gab es immer mal wieder Engpässe und die Fehlermeldung, dass ein Domain nicht erreichbar sei. Das Ziel war aber unmittelbar nach der Fehlermeldung per Ping problemlos erreichbar. Es war sehr schwierig, das Problem weiter einzugrenzen – lag es am PC, am Router, am DNS oder sonst wo. Spontan habe ich mich jetzt entschieden, einmal den Router auszuwechseln. Der Netgear FWG114PV2 wurde durch einen Linksys WGT54GL mit der Firmware Tomato 1.11 ersetzt. Schon nur der Umstand, dass es OpenSource Firmware für Routers gibt, ist für mich sehr interessant. Da scheinen Leute wirklich das Beste aus einem Gerät machen zu wollen. Und das Resultat: Bis jetzt sind die Probleme mit der Namensauflösung noch nicht vorgekommen und auch die Geschwindigkeit schient mir besser zu sein. Selbstverständlich muss ich die Messreihe noch fortsetzen, um eine eine präzisere Aussage machen zu können und nicht nur eine Vermutung zu äussern. Wenn sich die festgestellte Tendenz aber so bestätigt, dann müsste ich zum Schluss kommen, dass der bisherige Router eher eine Bremse war…