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Zu gute Mitarbeiter

Dienstag, 25. September 2007, 13:02 | Politik | von Theddy | Drucken Drucken

Was ist denn das wieder für eine Farce, die da im Kanton Bern gespielt wird – richtig lächerlich: Die Staatsangestellten würden von den Vorgesetzten zu gut beurteilt, wird von der Finanzdirektion moniert:

Es entspreche kaum der Realität, dass 53% der Mitarbeitenden überdurchschnittliche Leistungen erbrächten, sagte dazu Weiler. Der Aufruf sei deshalb von den Chefs so zu interpretieren, «dass die Beurteilungen objektiver vorgenommen werden sollten».

Anzustreben sei eine Annäherung an die Normalverteilung gemäss der sogenannten Gauss-Kurve. Das wären 5% A++, 25% A+, 40% A, 25% B und 5% C.

So so, die Beurteilungen müssen also insgesamt der Gauss-Kurve untergeordnet werden – nach dem Motto: Es kann gar nicht mehr als 5% sehr gute Mitarbeiter geben. So ein Quatsch! Eine solche Vorgabe fördert ganz bestimmt die Motivation… Dabei geht es wieder mal ums Geld – man hat offenbar nicht genügend, um gute Leistungen abzugelten – dabei wurde ja der Leistungslohn als Wunderheilmittel gepriesen, um damit gute Qualität zu fördern. Ist nun die Qualität „zu gut“, ist es auch wieder nicht richtig. Mein Fazit: Lächerlich und peinlich dazu.

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