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17 Millionen für einen Fussballer

Montag, 7. Juli 2008, 17:22 | Sport | von Theddy | Drucken Drucken

Ich interessierte mich eigentlich nicht so sehr für Fussball – dieses „Geständnis“ habe ich schon mal während der EM 08 abgegeben… Heute las ich per Zufall auf 20min.ch die Meldung oder vielmehr das Gerücht, dass „West Ham für Behrami 17 Millionen biete„. 17 Millionen für einen Fussballer? Habe ich da wirklich richtig gelesen? Wie gesagt, ich habe keine Ahnung – aber ich finde einen solchen riesigen Betrag doch völlig daneben. Ist es im Profi-Fussball denn heute schon so extrem, wie mit den Managerlöhnen? Da sind also Beträge ins astronomische gestiegen, die man sich gar nicht erklären kann und für die es meiner Meinung nach auch gar keine Erklärung gibt. Der „Wert“ eines Fussballers oder eines Managers in Millionen zu rechnen, ist einfach nur absurd. Oder sind das einfach Fantasiebeträge, die mit der Realität gar nichts zu tun haben und dann einfach hin und her geschoben werden? So wie etwa beim Monopoly-Spiel? Ich weiss es nicht – aber trotzdem irgendwie ärgerlich.

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Kommentare

Kommentar #1 von: amade.ch
Geschrieben am: Montag, 7. Juli 2008, 18:01

ohne den artikel gelesen zu haben (ich vermeide es, wenn möglich, 20min und anderen schrott anzuschauen), gehe ich mal davon aus, dass es sich dabei nicht um den zu erwartenden lohn, sondern um die ablösesumme handelt.

Kommentar #2 von: theddy
Geschrieben am: Montag, 7. Juli 2008, 18:05

Ja schon klar, dass es wohl nicht um den Lohn ging. Aber auch eine sogenannte „Transfersumme“ von 17 Millionen ist in meinen Augen schlicht absurd – einfach jenseits, reine Fantasie und hat mit „Wert“ überhaupt nichts zu tun. Aber im (Profi-)Fussball – wie man ja auch an der EM 08 merken musste oder durfte – ist vieles jenseits von Realität angelangt.

Kommentar #3 von: rogerrabbit
Geschrieben am: Dienstag, 8. Juli 2008, 9:00

Schau mal über den Atlantik in die NBA oder NHL, dann sind die 17 Mio noch ein Klacks. Dies soll keine Rechtfertigung sein.

Kommentar #4 von: theddy
Geschrieben am: Dienstag, 8. Juli 2008, 11:08

Wie ich eben geschrieben habe, ist die Realität auch auf diesem Bereich völlig verschoben.

Soeben lese ich in einer Medienmitteilung:

Der Torschützenkönig der letzten Super-League-Saison soll jetzt kurz vor einem Vertragsabschluss stehen – und dafür vier Millionen Franken kassieren.

Sowas ist einfach völlig absurd.

Kommentar #5 von: rogerrabbit
Geschrieben am: Dienstag, 8. Juli 2008, 12:56

Abramowitsch würde für Ronaldo vermutlich 100 Mio bezahlen, *ubs*. Zum Glück ist der nicht Banker, sonder hat mit Energie zu tun. Schier unerschöpfliche Quellen des Geldflusses.

Kommentar #6 von: theddy
Geschrieben am: Dienstag, 8. Juli 2008, 15:31

So ist es. Was mich eigentlich aber noch mehr ärgert ist, dass man sowas mit Schulterzucken als „normal“ hinnimmt… Aber nein, ich weiss auch nicht, was man „dagegen“ tun könnte oder vielleicht auch müsste… Vielleicht eben „nur“, sowas immer mal wieder in Frage zu stellen. Aber sehr oft wird dann das „Argument“ Neid vorgeschoben, aus dem heraus man schreibe…

Kommentar #7 von: rogerrabbit
Geschrieben am: Dienstag, 8. Juli 2008, 17:16

Am Schluss gehören alle Sportler, Clubs und Banken den Arabern und sonstigen Energie- und Futterproduzenten.

Kommentar #8 von: theddy
Geschrieben am: Dienstag, 8. Juli 2008, 18:04

Und wir sind dann direkt in der Vergangenheit der Zeit des Feudalismus gelandet – oder bei den Römern… Die Anzeichen dazu sind leider in vielen Bereichen festzustellen.

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